Starke Unterstützung für innovative Ideen aus Salzburg

Berthold: Zukunftslabor Salzburg wird fortgeführt und erweitert Angebot mit drei neuen Programmschwerpunkten

(HP) Das im Jubiläumsjahr „Salzburg 20.16“ umgesetzte Projekt Zukunftslabor hat mit 238 Einreichungen aufgezeigt, wie viele innovative Ideen in ganz Salzburg auf ihre Umsetzung warten. Auf Grund des großen Erfolges wird das Salzburg 20.16-Projekt mit Unterstützung des Landes Salzburg fortgesetzt und weiter ausgebaut. Drei neue Programmschwerpunkte werden 2017 und im kommenden Jahr umgesetzt. Neu eingerichtet werden ein Mentoring-Projekt, ein Zukunftslabor Salzburg-Wettbewerb sowie Zukunftsdialoge zur Verknüpfung von kreativen Köpfen und Institutionen, die an innovativen Ideen interessiert sind.

Eine große Beteiligung quer durch die Gesellschaft und eine enorme thematische Vielfalt bei den Einreichungen, das ist das Resümee der im Jubiläumsjahr 2016 prämierten Zukunftsideen. Eingereicht wurden damals Umsetzungsprojekte zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen. Thematisiert wurden unter anderem die Kultur- und Weiterbildung in Gemeinden, Stadtentwicklung durch Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, neue Gemeinschaftsorte für Menschen, die kreativ und handwerklich tätig sein möchten, die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen in Betrieben, Sport und Freizeit oder auch Integrationsdialoge.

Den Geist des Kreativen stärken

„Ich bin davon überzeugt: In jeder Salzburgerin und jedem Salzburger stecken viele Ideen, wie wir unser Zusammenleben gut gestalten können. Das Zukunftslabor unterstützt und stärkt genau diese kreative Ideenentwicklung. Als Salzburg weite Plattform bietet sie Vernetzungs- und Präsentationsmöglichkeiten und unterstützt die konkrete Umsetzung. Den Geist des Kreativen und der Innovation müssen und werden wir auch in Zukunft fördern“, betonte Landesrätin Martina Berthold heute, Montag, 10. April.

Drei neue Programmschwerpunkte für 2017 und 2018

In die kommenden zwei Jahre startet das Zukunftslabor mit drei Programmschwerpunkten zur Unterstützung zukunftsweisender Ideen. Innovationen für Gemeinden und Sozialeinrichtungen, in Wirtschaft und Regionalentwicklung oder auch im Bereich der Bildung und Kultur werden dabei unterstützt.

Tage der Zukunft

Das Veranstaltungsformat Tage der Zukunft bringt in Kooperation mit dem Institut für Zukunftskompetenzen (Kärnten) Projektideen auf die Bühne und unterstützt ihre Trägerinnen und Träger durch Coaching und Mentoring: Per Open Call werden die Innovatorinnen und Innovatoren zur Teilnahme an den Tagen der Zukunft eingeladen. Ausgewählte Projektgruppen erhalten die Möglichkeit, ihre Ideen zu präsentieren und sich mit Interessierten zu vernetzen. Coaches und Mentorinnen und Mentoren unterstützen sie bei der Konkretisierung und Realisierung ihrer Ideen und Konzepte. Die Tage der Zukunft Nr. 1 sollen am 28. und 29. September 2017 im Halleiner Ziegelstadel stattfinden.

Zukunftslabor Salzburg-Wettbewerb

Der neue Zukunftslabor Salzburg-Wettbewerb fördert künftig die Umsetzung ausgewählter Projektideen: Eine unabhängige Jury bewertet eingereichte Ideen für zukunftsweisende Projekte. Ausgewählte und prämierte Projektideen erhalten eine Anschubfinanzierung für ihre Realisierung.

Zukunftsdialoge

Bei den Zukunftsdialogen im Zeitraum von Herbst 2017 bis Ende 2018 wird der Austausch und Wissenstransfer forciert. Hier werden Praxis, Wissenschaft und all jene Institutionen, die an Zukunftsthemen und -lösungen interessiert sind, verknüpft. Geplante Schwerpunkte sind die Themenbereiche Kreativwirtschaft, Belebung und Neunutzung von Ortskernen, Zukunftsfähigkeit ländlicher Regionen, Arbeitswelt 4.0 sowie die Attraktivierung von ländlichen Regionen für junge Menschen.

Rückblick: Das brachte das Zukunftslabor im Rahmen von Salzburg 20.16

Ausgezeichnete Zukunftsprojekte erhielten im Rahmen von Salzburg 20.16 die Möglichkeit der Umsetzung bzw. einen Anschub zur Realisierung. Beispielhaft dafür sind das Integrations-Projekt Querbeet oder auch die Offene Kreativwerkstatt. Neue innovative Ideen aus der Mitte der Gesellschaft

Auf Grund der positiven Erfahrungen mit dem Zukunftslabor im Jahr 2016 wird dieses nun mit vielen neuen Projekten fortgesetzt.

„Die Lösung von Zukunftsfragen für viele Herausforderungen unserer Gesellschaft braucht vielfältige Kreativität und breites Engagement. Das ‚Neue‘ kommt nicht nur aus dem Bereich kapitalintensiver und spitzentechnologisch geprägter Innovation oder allein von Expertinnen und Experten, sondern aus dem breiten Spektrum der Gesellschaft. Das Zukunftslabor Salzburg setzt auf ein oft ungeahntes und zu wenig wahrgenommenes Potenzial an Kreativität, Wissen und Expertise in einem breiten Spektrum: bei kleinen Unternehmen und Vereinen, bei Gemeinden und in der Zivilgesellschaft, bei Wissensinstitutionen und Privatpersonen, in Sozialeinrichtungen sowie bei Kunst- und Kulturschaffenden oder Querdenkenden“, so Projektleiter Günther Marchner.

Ergänzend zur verbreiteten Orientierung an spitzentechnologischer und ökonomischer Innovation, vorrangig ausgerichtet auf mittlere und größere Unternehmen, legt das Zukunftslabor seinen Fokus auf Innovation im Allgemeinen und soziale Innovation im Besonderen. Es richtet sich mit seinem Angebot im Besonderen an kleine Unternehmen, Gemeinden, Vereine, NGOs und Privatpersonen. 170410_32 (rb/jus)

Zukunftslabor Salzburg wird fortgeführt und erweitert Angebot mit drei neuen Programmschwerpunkten v.l.n.r.: Dr. Günther Marchner, Zukunftslabor Salzburg; Landesrätin Mag.a Martina Berthold; Hilde Böhm, OK-Werkstatt; Mag.a Andrea Folie, Querbeet. (OK–Werkstatt und Querbeet sind 2 der insgesamt 10 ausgezeichneten Zukunftsprojekte aus dem Jahr 2016)

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